Endlich war es wieder soweit! Nachdem der jährliche Mitarbeiterinnen-Ausflug der Ludothek Klingnau im 2020, wie so viel anderes auch, Corona zum Opfer fiel, gab es diesmal kein Halten mehr.

Zum Ziel auserkoren wurde Basel, gut 60 km rheinabwärts. Bei der Planung dieser Reise war schnell klar, dass es abends schwierig ist, mit dem ÖV nach Hause ins Untere Aaretal zu kommen. Über die Reaktivierung der Rheintalbahn wird ja immerhin diskutiert, aber jetzt musste eine andere Lösung her. So stiegen also neun Frauen in zwei Autos ein und fuhren nach Laufenburg. Dort hatte ein bestens vernetztes Teammitglied schon Gratisparkplätze bei der Socar-Tankstelle organisiert (vielen Dank hiermit dem Garagenbesitzer). Von anderer Seite wurden feine Zöpfli gespendet, sodass nur noch Coffee-to-go in der Laufenburger Bäckerei geholt werden musste. Frisch gestärkt bestiegen die wohlgelaunten Frauen die S-Bahn nach Basel SBB.

In Basel angekommen bewährte es sich schon, eine ortskundige Person im Team zu haben, welche zum richtigen Bus in Richtung Universität führte. Beim Treffpunkt vor dem Restaurant «Zur Harmonie» wartete bereits die Stadtführerin. Mit viel Charme und Fachwissen führte diese das Aargauer Grüppchen durch die Grossbasler Innenstadt. Via Spalenberg, Andreasplatz und Marktplatz ging es in gemütlichem Tempo hoch zum Münster. Auf der Pfalz, von wo man vom Elsass über das Kleinbasel bis in den Aargau sehen kann, wurden noch einige Erinnerungsfotos geschossen und den letzten Ausführungen zur Geschichte Basels gelauscht.

Nach diesem Stadtspaziergang ging es schnurstracks zum Apéro über, welcher bei schönstem Wetter auf dem Münsterplatz genossen wurde. Nur einige Meter weiter stärkten sich die Frauen anschliessend mit Elsässer Flammenkuchen in verschiedensten Variationen.

Am Nachmittag wollten einige Neugierige den Flohmarkt auf dem Petersplatz inspizieren. Auf dem Weg dorthin wurden noch der originelle Tinguely-Brunnen beim Stadttheater bestaunt, eine Gelateria in der Gerbergasse besucht und jede Menge Schaufenster begutachtet. Während dann die Einen den Flohmi nach Trouvaillen abklapperten, machten es sich die Anderen in einem Strassencafé gemütlich und genossen es, in aller Ruhe und ohne Zeitdruck zu plaudern und das Treiben auf der Strasse zu beobachten. Wieder vereint zog die Gruppe weiter zum Spalentor, welches mit seiner Grösse und Pracht zu beindrucken wusste. Von dort ging es wieder mit dem Bus zum Bahnhof SBB zurück. Es lohnte sich, frühzeitig am Bahnsteig zu sein und sich einen Sitzplatz zu sichern, da sich die S-Bahn bis zur Abfahrt immer mehr füllte. In Laufenburg angekommen, wurde wieder auf die Autos gewechselt und das Abendessen angesteuert. Im Restaurant «Sonne» in Leuggern fand der schöne Tag einen gemütlichen Ausklang.

Teamphoto in Basel 2021